Systemisches Stresspräventionstraining


Jeder Mensch erlebt in bestimmten Situationen auf seine individuelle Weise Stress – sei es im privaten oder im beruflichen Kontext.
Dabei muss Stress nicht per se schlecht sein. Kurzfristig erlebter Stress kann sogar Energie im Körper freisetzen und unsere Leistungsfähigkeit steigern. Folgt auf den kurzfristigen Stress keine Phase der Erholung, entsteht chronischer Stress. Dieser kann eine ganze Vielzahl an negativen Folgen für Körper und Geist mit sich bringen, u.a. Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und Verdauungsbeschwerden.

Das angebotene Stresspräventionstraining enthält Elemente des Stressimpfungstrainings nach Donald Meichenbaum und zielt darauf ab, negative Stressfolgen, wie z.B. die Chronifizierung physischer und psychischer Beschwerden, zu vermeiden. Vor dem Hintergrund des systemtheoretischen Ansatzes, bei dem die Kontextfaktoren Ihres Stresserlebens näher betrachtet werden, widmen Sie sich zunächst u.a. folgenden Fragen:

  1. Welche Faktoren (sogenannte „Stressoren„) lösen bei Ihnen eine Stressreaktion aus? Welcher Stresstyp sind Sie?
  2. Welche Stressverstärker liegen bei Ihnen vor?
  3. Wie sieht Ihre individuelle Stressreaktion aus (Körperreaktionen, Gedanken, Emotionen, Verhalten)?

Danach geht es ans konkrete Trainieren von Stressmanagement-Methoden. Durch das Einüben neuer Methoden haben Sie Schritt für Schritt die Möglichkeit, gesünder auf Stressoren zu reagieren und so positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit zu nehmen.

Neben ganz konkreten Methoden des Zeitmanagements und Problemlösestrategien lernen Sie Methoden zur kognitiven Umstrukturierung und zur förderlichen Kommunikation mit sich selbst kennen. Ebenso erlernen Sie Entspannungstechniken (u.a. Body Scan, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson) kennen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.